FISI-Zukunft gesichert

Nach den Diskussionen der letzten Wochen haben Gaetano Coppi, Präsident des italienischen Wintersportverbandes (FISI), und der Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder bei einer Pressekonferenz im Pressezentrum in St. Christina ihre Standpunkte untermauert.
Coppi hatte in den vergangenen Wochen mit seinem Rücktritt gedroht, sollten der FISI nicht dringend benötigte Gelder zur Verfügung gestellt werden. Durnwalder entgegnete mit einer Provokation, die Südtiroler Athleten würden für Südtirol oder die Europaregion Tirol starten, sollte der Verband nicht mehr in der Lage sein, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen. Mittlerweile wurden dem Wintersportverband von Seiten der Regierung Gelder zugesichert. Coppi legte damit seine Rücktrittsgedanken ad acta. Durnwalder dagegen erklärte, die Provokation bewusst getätigt zu haben. „Ich bin dafür verantwortlich, dass Südtiroler Athleten bei großen Veranstaltungen dabei sein können und dafür werde ich auch sorgen. Notfalls mit Mitteln des Landes“, sagte Dunrwalder, der jedoch gleichzeitig auf die gute Zusammenarbeit mit dem Verband verwies.