Gröden feiert 50 Jahre Weltcup

Der FIS Ski Weltcup wird im Dezember zum 50. Mal in Gröden zu Gast sein. Das Jubiläum wurde bereits mehr als drei Monate davor gefeiert. Weltcup-Rennläufer und Renn-Organisatoren verschiedener Generationen und zahlreiche Ski-Fans ließen das halbe Jahrhundert Revue passieren und viele Anekdoten wieder aufleben.

Skistars mit guter Laune, Begeisterte Fans, bunte Erinnerungen in Hülle und Fülle – das Fest hielt, was es versprochen hatte. Rainer Senoner, Präsident des Organisationskomitees (OK) zeigte sich hocherfreut: „Wir freuen uns sehr über das Jubiläumsfest, aber noch mehr über die unglaublichen 50 Jahre, in denen das Grödnertal einmal im Jahr den Weltcup beheimatet. Es war eine große Freude, viele Mitarbeiter und Rennläufer zu begrüßen, die zu Freunden geworden sind, und sich mit ihnen an viele gemeinsame Stunden zu erinnern.“ Landeshauptmann Arno Kompatscher lobte die Beständigkeit der Weltcup-Organisatoren: „Es ist beeindruckend mit welcher Effizienz und Professionalität die Grödner Jahr für Jahr großartige Weltcuprennen auf die Beine stellen. Das ist eine unbezahlbare Werbung für Südtirol und wird auf internationaler Ebene mit großem Ansehen gewürdigt.“

120 Teilnehmer, darunter die Heimatbühnen von Wolkenstein, St. Ulrich, St. Christina und Runggaditsch erinnerten in einem Umzug an viele spezielle Momente wie die Vergabe der Ski-WM 1970 beim FIS-Kongress in Beirut, das legendäre Weltcupfinale 1975 mit Gustav Thöni und Ingemar Stenmark oder als ein Reh Kristian Ghedina ins Ziel begleitete. Weitere Höhepunkte waren die Premiere des offiziellen Grödner Weltcup-Songs durch Jenni Perathoner und Luca Langgartner und die Präsentation der Siegertrophäen für die Rennen im Dezember: die Abfahrtstrophäe wurde kreiert von Gregor Prugger, besteht aus Lindenholz, ist an den Enden mit weißer Acrylfarbe minimal aufgeblitzt und 70cm hoch. Der Super-G-Sieger wird mit einem Werk von Jonas Senoner prämiert. Auch seine Trophäe ist aus Lindenholz, fein lackiert mit Bronzerahmen und 60cm groß.

Beim Fest nicht fehlen durften zwei Kamele, die an die wohl berühmteste Passage der Saslong erinnerten, die Kamelbuckel. Zu den Gästen gehörten unter anderem Peter Fill, Kristian Ghedina, Herbert Plank, „Much“ Mair und etliche weitere ehemalige und aktuelle Sportstars. 

Viele Prominente Vertreter auch von politischer Seite: Landeshauptmann Kompatscher, die Bürgermeister des Tales Moritz Demetz (St. Christina), Rolando Demetz (Wolkenstein) und Tobia Moroder (St. Ulrich), Parlamentarier Daniel Alfreider, Landesrat Florian Mussner und Landesrätin Martha Stocker. 

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