Demetz: „Stolz auf meine 800 Mitarbeiter“

Die Geschäftsführerin des Grödner OK, Stefania Demetz, ist mit dem Verlauf der Weltcupwoche zufrieden. "Sogar der Präsident des italienischen Olympischen Komitees, Gianni Petrucci, war von der perfekten Organisation beeindruckt. Die 800 Mitarbeiter haben einen tollen Job verrichtet", so Demetz.

Seit dem Jahr 2000 ist Stefania Demetz Chefin des Grödner Weltcup-OK, so zufrieden wie heute dürfte sie aber kaum einmal gewesen sein. Vom ersten bis zum letzten Tag hat in dieser Woche alles wie am Schnürchen geklappt. „Alles hat reibungslos funktioniert. Ich bin meinem 800 Mitarbeitern zu großem Dank verpflichtet. Der Einsatz, mit dem sie in den Wochen rund um den Weltcup mithelfen, kann mit keinem Geld der Welt belohnt werden. Deshalb wünsche ich mir, dass alle auch in den kommenden 40 Jahren bei der Vorbereitung und Durchführung der Weltcuprennen mitarbeiten“, so Stefania Demetz.

Heuer war auch der oberste Sportfunktionär Italiens, Giovanni Petrucci, in Gröden. Petrucci ist der Präsident des italienischen Olympischen Komitees und stattete das erste Mal einem Weltcuprennen in Südtirol einen Besuch ab. Laut Stefania Demetz war Petrucci beeindruckt: „Er war ein bisschen überrascht, als er die vielen Fans sah, die ihre Lieblinge lautstark angefeuert haben und die für eine tolle Stimmung gesorgt haben.“

In den vergangenen Jahren sind immer mehr Fans zu den Rennen nach St. Christina ins Grödnertal gekommen. Demetz hofft, dass die Zuschauerzahlen weiter steigen: „Dem Organisationskomitee ist ein großes Anliegen, den Skifans ein Spektakel zu liefern. Heuer waren sehr viele Fans vor Ort, ich hoffe, dieser Trend hält an.“

Nach ein paar Wochen Pause wird das OK Anfang Jänner die Vorbereitungen für die Weltcuprennen im Dezember 2008 aufnehmen. Stefania Demetz hofft, dass auch in einem Jahr alles so reibungslos abläuft wie heuer: „In diesem Jahr hat alles gepasst: Sportlich wie organisatorisch. Gröden ist einzigartig, einerseits weil die Saslong eine ganz spezielle Piste ist und andererseits weil die Rennen von allen Seiten eine perfekte Organisation attestiert wird. Doch wir geben uns mit dem Erreichten nicht zufrieden, sondern wollen im nächsten Jahr noch besser sein.“