Zweites Training: Das sagen die Fahrer

Hans Olsson kann sich seine Trainingsbestzeit selbst nicht erklären: „Ich kann es kaum glauben, dass ich so schnell bin.“ Was er noch gesagt und was die anderen Spitzenfahrer nach dem Training den Reportern in die Mikrofone diktiert haben, gibt’s hier als Nachlese und zum Nachhören.

Hans Olsson: Kann kaum glauben, dass ich so schnell bin
Ich kann mir den Vorsprung nicht erklären. Habe mich zwar sehr gut gefühlt, kann es aber kaum glauben, dass ich so schnell bin.“, so Hans Olsson nach seiner Bestzeit.
Die Schneefälle und die dadurch weniger eisige Piste kommt dem Schweden entgegen: „Ich mag es nicht, es wenn es nicht zu eisig ist. Die Piste war wie eine Tanzfläche, ich habe mich gefühlt, als ob ich ins Ziel tanzen würde.“
Seiner Favoritenrolle traut Olsson noch nicht so recht: „Ich bin mir bewusst, dass mich die Leute als einen der Favoriten sehen. Ich aber sehe das nicht so, auch wenn ich jetzt weiss, dass ich schnell sein kann und deshalb großes Selbstvertrauen habe.“

Klaus Kröll: Olsson wird nur schwer zu schlagen sein 
Der Trainingszweite Klaus Kröll sieht in Hans Olsson den großen Favoriten für den Samstag: „Ich bin einerseits sehr zufrieden mit meiner Fahrt, aber es ist klar, dass Hans Olsson nur schwer zu schlagen sein wird, wenn er so fährt. Ich habe mir seine Fahrt vom Start angeschaut und muss sagen, er ist wirklich gut gefahren. Ihn muss man am Samstag schlagen, aber er muss erst noch einmal so einen Lauf runter bringen“
Zu seiner Fahrt meinte Kröll: „Ich kann nicht sagen, wo genau ich Zeit verloren habe. Ganz oben habe ich einige Wellen nicht gut erwischt, aber wir müssen erst das Video anschauen, um zu sehen, was genau gefehlt hat. Ich hoffe der Samstag wird ein guter Tag mit gutem Wetter, dann können wir den Abstand kleiner machen. Ich bin sicher, dass ich um den Sieg mitfahren kann.“

Werner Heel: Hoffe, dass es kälter und kompakter wird 
Mein Gefühl ist nicht schlecht, auch wenn der Zeitabstand groß ist. Aber in Gröden war es öfter so, dass man im zweiten Training schneller war, als im Rennen. Wir hoffen, es ist diesmal umgekehrt ist. Gröden als Heimrennen liefert natürlich eine besondere Motivation und dass ich den Super G schon einmal gewonnen habe, natürlich auch. Ich freue mich auf die Rennen. Morgen wird sicher ein schwieriges Rennen. Die Pistenverhältnisse sind komplett anders als bei meinem Sieg vor drei Jahren. Ich hoffe, dass es kälter und damit etwas kompakter wird.“

Tobias Stechert: Im unteren Teil bin ich richtig gut gefahren
Ich habe heute mein gestriges Trainingsergebnis bestätigen können und deshalb bin ich zuversichtlich fürs Rennen. Ich habe mich schon vor dem Start gut gefühlt und habe mir ein Ergebnis um Platz 15 ausgerechnet. Dass ich aber ganz vorne mitfahren kann, hat mich selber überrascht. Ich habe ganz oben die erste Linkskurve verpatzt und bin etwas in den weichen Schnee hinaus gekommen. Im unteren Teil bin ich richtig gut gefahren.“