Super G: Das sagen die Fahrer

Beat Feuz (SUI)

Beat Feuz (SUI)

Beat Feuz (SUI) hat soeben auf der Saslong seinen ersten Weltcupsieg im Super G gefeiert. Was er und die anderen Läufer zu ihrem Rennen gesagt haben, das können Sie hier nachhören und nachlesen.

Beat Feuz: Unglaublich, dass die Eins im Ziel aufgeleuchtet hat  
„Am Start habe ich gehört, dass alle langsam sind. Deshalb war es unglaublich, dass die 1 aufgeleuchtet hat, als ich durch das Ziel gefahren bin. Die Gefühle sind unbeschreiblich, weil ich nie mit dem Sieg gerechnet habe. Es war eine gute Fahrt mit einem kleinen Fehler in einer nicht entscheidenden Passage. Bis gestern war ich ratlos, da ich vor allem die Ciaslat nicht gut erwischt habe“, so Beat Feuz’ Reaktion nach seiner Siegfahrt. „Ich bin hier noch nie gefahren, musste voll riskieren und es ist einfach aufgegangen“, so Feuz weiter.
Zu seinen Chancen bei der Abfahrt sagte Feuz: „Für morgen muss ich noch viel aufholen und Videostudium betreiben, da die Trainings nicht ideal waren.

Bode Miller: Auf der Saslong muss man immer bis zum Schluss warten  
„Wenn die Sicht besser wird, ist dies auf dieser Strecke ein großer Vorteil und deshalb sind auch noch einige nach vorne gefahren. Ich habe einige Fehler gemacht, speziell in den letzten zehn Toren“, so Miller.
Miller sagte, dass bei seiner Fahrt die Sicht noch nicht optimal gewesen sei und ihn der Schneefall gestört habe. „Auf der Saslong muss man immer bis zum Schluss warten, weil schon ein kleines bisschen Sonne viel ausmachen kann“, sagte Miller.
Im Hinblick auf die Abfahrt meinte der Amerikaner: „Der Super G auf dieser Piste gibt normalerweise keine Hinweise auf die Abfahrt. Das morgige Rennen wird von vielen Faktoren beeinflusst wie etwa Wetter oder Startnummern.“

Kjetil Jansrud: Niedrige Startnummer war ein Vorteil 
„Als ich im Ziel ankam, dachte ich, ich wäre unter den ersten zehn oder 15“, so der Drittplatzierte Kjetil Jansrud.
Zu seinen Erwartungen vor dem Rennen sagte der Norweger: „Ich habe mir nicht erwartet, am Podium zu stehen. Aber meine letzten Ergebnisse - Platz 12, 5 und 3 - geben mir jetzt viel Selbstvertrauen.“
Die niedrige Startnummer sei ein Vorteil für ihn gewesen, so Jansrud: „Es war sicher ein Vorteil, mit einer niedrigen Nummer zu starten.“ Seine Fahrt sei trotz Platz drei nicht perfekt gewesen: „Ich habe einige Fehler gemacht, aber im Großen und Ganzen war es eine gute Fahrt.“
Seine Chance für morgen sieht Jansrud folgendermaßen: „Morgen kann man mich sicher nicht auf dem Podium erwarten, aber ich werde besser in den schnellen Disziplinen, deshalb hoffe ich, ein guter Allrounder zu werden.“

Christof Innerhofer: Saslong ist mir zu einfach 
„Man weiß, dass die Saslong nicht meine Lieblingsstrecke ist. Sie ist für mich zu einfach“, so Innerhofer zur Grödner Weltcup-Piste, die ihm wieder keinen Spitzenplatz gegönnt hat.
Zu seiner Fahrt sagte der Super-G-Weltmeister: „Ich habe den oberen Teil gut erwischt, auch wenn es für mich schwierig war, anzugreifen. Auch wenn das Ergebnis nicht top ist, bin ich zufrieden, weil ich merke, dass es mir besser geht.“
Innerhofer, der sich von einer Verletzung noch nicht hundertprozentig erholt hat, zu seiner Form: „Mir ist wichtig, dass ich mich von Training zu Training und von Fahrt zu Fahrt  besser fühle, dann werde ich bald wieder zurück an der Spitze sein.“
Für die Abfahrt hofft Innerhofer, dass die vorhergesagten Schneefälle ausbleiben: „Ich hoffe, dass es morgen nicht zu viel schneit und nicht zu weich ist. In der Abfahrt fühle ich mich wohler als im Super G, weil ich diese Disziplin mehr trainiert habe. Mein Ziel ist ein Platz unter den ersten 15; top ten wäre ein Traum.“

Silvan Zurbriggen: Nehme mir für die Abfahrt viel vor 
Abfahrts-Vorjahressieger Silvan Zurbriggen, der heute auf Platz 47 landete, zur morgigen Abfahrt: „Ich nehme mir viel vor. Man kann die Bedingungen von heute nicht mit den morgigen vergleichen. Nicht nur die Temperatur und der Untergrund sind anders. Ich bin sehr motiviert und freue mich sehr auf das morgige Rennen.“