Der Super G im Zeitraffer

Bode Miller (USA)

Bode Miller (USA)

Sie haben die Siegfahrt von Beat Feuz nicht vor dem TV mitverfolgen können und die Überraschungen durch Max Franz und Andreas Romar verpasst? Dann sind Sie hier genau richtig: Im Zeitraffer können Sie das Rennen noch einmal nacherleben.

11:21 | Guten Morgen aus dem Zielbereich der Saslong! In weniger als einer Stunde beginnt der Weltcup-Super G.
11:21 | Das Wetter ist derzeit relativ gut: Es ist zwar bewölkt, aber die Strecke ist nebelfrei.
11:22 | Oben am Start auf 2000 Metern hat es - 3 Grad Celsius, im Ziel -2 Grad.
11:23 | Der Super G ist knapp 2,4 Kilometer lang.
11:24 | Kurssetzer John McBride hat 49 Tore gesetzt und 45 Richtungsänderungen eingeplant.
11:26 | Die Kurssetzung hat übrigens in Rekordtempo erfolgen müssen, weil das Abfahrtstraining sich in die Länge gezogen hat und fast die Dunkelheit eingebrochen ist.
11:27 | Gerade hat die Jury entschieden, dass nicht vom Originalstart gestartet wird, sondern vom Reservestart.
11:29 | Die Entscheidung wurde deshalb getroffen, um etwaigen Nebelbänken im oberen Pistenteil schon präventiv auszuweichen.
11:30 | Der Reservestart befindet sich an der ersten Mauer, an der Waldgrenze.
11:31 | Neue Information von der Jury: Der Start ist nicht wegen des Nebels, sondern wegen starken Winds verlegt worden.
11:34 | Der Start befindet sich jetzt auf 1900 und nicht mehr auf 2000 Metern Höhe.
11:50 | Wer sind die Favoriten für den heutigen Super G?
11:51 | Der Topfavorit dürfte Aksel Lund Svindal sein, der in den beiden bisherigen Super Gs einmal auf den ersten und einmal auf den zweiten Platz gefahren ist.
11:51 | Insgesamt hat Svindal schon 6 Super Gs im Weltcup gewonnen, auch hier in Gröden war er schon einmal siegreich, nämlich 2009.
11:52 | Im Vorjahr hat hier Michi Walchhofer gewonnen, doch der Österreicher hat ja bekanntlich seine Karriere beendet.
12:02 | Neue Nachricht von der Jury: Die Startabstände sind für die ersten 30 Startnummer 1:30 Minuten.
12:02 | Der erste Kamerafahrer hat den Super G soeben bewältigt.
12:05 | Unter den Zuschauern im Zielbereich ist auch Südtirols Skiidol Gustav Thöni.
12:05 | Er hat hier in Gröden 1975 seinen 4. Gesamtweltcupsieg geholt.
12:07 | Jetzt sind die Vorläufer auf die Strecke gegangen. Das Rennen kann wie geplant um 12.15 Uhr starten.
12:10 | Zur Erinnerung: Das Rennen wird von Silvan Zurbriggen eröffnet, Sandro Viletta, der Sieger des Beaver Creek-Super G, startet mit der Nummer 9 und Aksel Lund Svindal, der in Lake Louise gewonnen hat, fährt mit der Startnummer 20.
12:11 | Erster Starter der italienischen Mannschaft ist Christof Innerhofer, der Super G-Weltmeister, mit der Nummer 16.
12:14 | Im Vorjahr lag die Siegerzeit von Michi Walchhofer bei 1:34.25 Minuten. Heuer wird der Sieger mit Sicherheit nicht so lange unterwegs sein, weil ja die Strecke verkürzt worden ist.
12:15 | Es geht los, Silvan Zurbriggen ist gestartet.
12:16 | Die Fahrt von Zurbriggen sieht sehr harmonisch aus.
12:16 | Er fährt fast durchwegs in der Abfahrtshocke.
12:16 | Leichter Sprung im Zielhang und dann ist er im Ziel.
12:16 | Zurbriggen hat 1:23,73 Minuten benötigt.
12:17 | Patrick Küng, der nächste Schweizer, ist gestartet. Oben ist er deutlich schneller als Landsmann Zurbriggen.
12:17 | Küng fährt aggressiv.
12:17 | 0,8 Sekunden Vorsprung bei der Zwischenzeit für Küng.
12:18 | Im Ziel hängt Küng Zurbriggen um fast eine Sekunde ab.
12:18 | Patrick Küng scheint trotz der Führung nicht ganz zufrieden zu sein.
12:19 | Was seine Zeit wert ist, sehen wir nach der Fahrt von Joachim Puchner.
12:19 | Der 24-Jährige gehört zu den aufstrebenden Talenten im österreichischen Team.
12:20 | Puchner ist knapp hinter Küng bei der zweiten Zwischenzeit.
12:20 | Im Zielhang hat Puchner noch einmal Gas gegeben und 0,38 Sekunden Vorsprung auf Küng herausgeholt.
12:20 | Aber jetzt aufgepasst auf Mario Scheiber. Der Österreicher feiert hier nach knapp einem Jahr sein Comeback. Bravo!
12:21 | Oben ist Scheiber sehr schnell.
12:21 | Er führt bei den Zwischenzeiten mit 0,1 Sekunden Vorsprung.
12:21 | Scheiber ist im Ziel: Platz 2 mit 0,08 Selkunden Rückstand.
12:21 | Puchner ist unten ganz stark gefahren.
12:21 | Nun der erste Norweger: Kjetil Jansrud. Oben liegt er vorne.
12:22 | Aber Puchner ist unten stark gefahren.
12:22 | Jansrud fährt unten noch deutlich besser als Puchner!
12:22 | Im Ziel liegt er in Führung mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Puchner.
12:22 | Jetzt der Deutsche Stephan Keppler.
12:22 | Im Vorjahr war er hier Zweiter.
12:23 | Aber Keppler hat oben schon großen Rückstand.
12:23 | Aber Keppler holt auf.
12:24 | Leichter Wackler vor dem Zielhang, Keppler riskiert.
12:24 | Im Ziel liegt Keppler mit 0,4 Sekunden Rückstand auf Platz 2 hinter Jansrud.
12:25 | Auch der nächste Fahrer, Didier Defago (SUI) hat iun Gröden schon gewonnen.
12:25 | Heute ist er im oberen Teil aber langsam.
12:25 | Defago liegt bei der Zwischenzeit 0,66 Sekunden hinten.
12:25 | Im Ziel ist Defago 5. mit 0,74 Sekunden Rückstand.
12:25 | Bode Miller ist gestartet. Auch er hat in Gröden schon gewonnen. Ober ist er hinten.
12:25 | Aber schon bei der 2. Zwischenzeit führt er mit 0,01 Sekunden.
12:27 | Miller baut seinen Vorsprung aus.
12:27 | Bode Miller geht in Führung. 0,14 Sekunden liegt er vor Jansrud, 0,54 Sekunden vor Keppler.
12:28 | Gestartet ist Sandro Viletta, der Sieger von Beaver Creek.
12:28 | Im Mittelteil liegt er schon 0,7 Sekunden zurück.
12:28 | Das ist nicht sein Rennen.
12:28 | Im Ziel ist Viletta 8. mit 1,11 Sekunden Rückstand.
12:29 | Vier Schweizer sind in der Rangliste. Sie belegen die letzten vier Plätze. Ob Carlo Janka diese Schwarte auswetzen kann?
12:30 | Kurze Startunterbrechung, weil ein Tor aus der Verankerung gerissen worden ist.
12:31 | Gleichzeitig wird die Strecke mit Farbe eingefärbt, um den Fahrern bei den diffusen Lichtverhältnissen zu helfen.
12:31 | Das Rennen geht jetzt mit Carlo Janka weiter.
12:31 | Oben ist Janka schon 0,43 Sekunden hinten.
12:32 | Der Rückstand von Janka steigt rapide an.
12:32 | Im Ziel liegt er eine Welt zurück: 1,66 Sekunden Rückstand.
12:33 | Jetzt zieren fünf Schweizer das Ende der Ergebnisliste.
12:33 | Haben die Eidgenossen falsch besichtigt?
12:33 | Der Österreicher Georg Streitberger ist auf der Strecke.
12:33 | Auch er hat bei der Zwischenzeit mehr als eine Sekunde Rückstand.
12:34 | Er kann Miller nicht gefährden und fährt nur auf Rang 9. Zumindest sind jetzt nur mehr zwei Schweizer am Ende der Rangliste.
12:34 | Erik Guay, der Vorjahresdritte, ist gestartet. Ihm liegt die Saslong.
12:35 | Aber heute ist nicht sein Tag.
12:35 | Er hat Schwierigkeiten mit der Linie.
12:35 | Erik Guays unruhige Fahrt wirkt sich auch auf die Zeit aus: 9. mit 1,49 Sekunden Rückstand.
12:35 | Vielleicht fährt mit Romed Baumann jetzt endlich wiede ein Fahrer in die Spitze.
12:35 | Nein, auch Baumann ist ganz oben schon langsam.
12:36 | Fast eine Sekunde Rückstand bei der Zwischenzeit.
12:36 | Im Ziel ist der Österreicher Baumann 9. mit 1,17 Sekunden Rückstand. Er schüttelt mit dem Kopf.
12:37 | Kann Tobias Grünenfelder die Schweizer Ehre retten?
12:37 | In der Zwischenzeit hat leichter Schneefall eingesetzt.
12:38 | Auch Grünenfelder verliert viel Zeit. Es ist bisher kein Tag für die Schweizer.
12:38 | Im Ziel hat er 1,87 Sekunden Rückstand.
12:39 | Klaus Kröll ist gestartet. Der Österreicher ist oben vorne.
12:39 | Gefährliche Schieflage in Ciaslat für Kröll.
12:40 | Der Fehler wirkt sich aus, schon eine halbe Sekunde Rückstand.
12:43 | Das Rennen geht mit Christof Innerhofer weiter.
12:43 | Oben liegt "Inner" bereits zurück.
12:43 | Aber der Rückstand hält sich in Grenzen.
12:44 | Der Weltmeister wäre mit einem Top-15-Platz schon zufrieden.
12:44 | Dieses Minimalziel kann sich für den Weltmeister ausgehen: Er fährt auf Platz 10 mit 1,17 Sekunden Rückstand.
12:45 | Der Kroate Ivica Kostelic greift jetzt Bode Miller an.
12:46 | Kostelic liegt im Ziel weit hinten: 1,86 Sekunden Rückstand.
12:46 | Bode Miller hat unten einen Traumlauf auf die Saslong gezaubert.
12:46 | Adrien Theaux (FRA) schickt sich an, die Bestzeit anzugreifen.
12:46 | Er fährt sehr riskant.
12:46 | Theaux reißt auch noch fast eine Sekunde Rückstand auf: Platz 8.
12:46 | Kann Didier Cuche die Ehre der Schweizer retten?
12:47 | Er hat hier schon einen Super G gewonnen und wieder in sehr guter Form.
12:47 | Wetter-Update: Es schneit jetzt stärker.
12:48 | Auch Didier Cuche verliert und verliert.
12:49 | Cuche fährt auf Platz 10. Für ihn ein Rennen zum Vergessen.
12:50 | Mit Aksel Lund Svindal (NOR) fährt jetzt ein echter Gradmesser: Wenn auch er nicht an Miller herankommt, dann wird es schwer, den Amerikaner noch von der Spitze zu verdrängen.
12:52 | Svindal liegt oben 0,09 Sekunden vorne.
12:52 | Aber bei der zweiten Zwischenzeit ist auch Svindal schon zurück.
12:52 | Svindal verliert kontinuierlich: 0,4 Sekunden Rückstand in Ciaslat.
12:52 | Aber Svindal kann seinen Rückstand in Grenzen halten und fährt noch auf Platz drei!
12:52 | Svindal hat 0,39 Sekunden Rückstand und bewiesen, dass die Zeit von Miller noch in Gefahr gebracht werden kann.
12:53 | Aber sicher nicht von Benni Raich.
12:54 | Der Österreicher hat ganz oben schon eine knappe Sekunde Rückstand.
12:54 | Im Ziel ist Raich sogar fast zwei Sekunden hinten.
12:56 | Im Ziel unterhalten sich Miller und Svindal über ihr Rennen.
12:57 | Nun der letzte der Topfahrer: Hannes Reichelt.
12:57 | Der Österreicher fährt oben stark.
12:57 | Reichelt ist der erste Fahrer, der Miller auch bei der zweiten Zwischenzeit abhängen kann.
12:58 | Doch in der Ciaslat-Wiese ist er schon deutlich hinten.
12:58 | Wie ist Miller bloß durch die "Waschmaschine" Ciaslat gefahren?
12:58 | Reichelt ist im Ziel nur 15. Er hat sich von der Ciaslat abwerfen lassen.
13:02 | Der zweite Fahrer der italienischen Mannschaft geht auf die Strecke: Matteo Marsaglia.
13:03 | Er hat Schwierigkeiten in Ciaslat.
13:03 | Im Ziel liegt Masaglia, das Crazy Horse der Azzurri, auf Platz 13 und damit unmittelbar vor Innerhofer.
13:04 | Aufgepasst auf Jan Hudec. Er war in Lake Louise 4.
13:04 | Hudec ist auf dem Weg zu einer Top-Platzierung.
13:04 | Platz 7 mit 0,83 Sekunden Rückstand.
13:04 | Die Strecke hat also noch Potenzial.
13:04 | Vielleicht kann Beat Feuz das ausnützen und ein Schweizer Debakel verhindern.
13:04 | Oben ist Feuz extrem schnell!
13:05 | Bei der Zwischenzeit führt Feuz (-0,14 Sekunden).
13:05 | Feuz geht in Führung, unglaublich!
13:06 | 0,3 Sekunden Vorsprung für den Schweizer auf Bode Miller.
13:07 | Vielleicht kann auch dernächste Azzurro, Peter Fill, die Gunst der Stunde nützen.
13:07 | Nein, Fill liegt oben schon 0,5 Sekunden hinten.
13:08 | Im Ziel liegt Fill auf Platz 15 und ist damit bester der italienischen Mannschaft.
13:09 | Werner Heel ist auf der Strecke. Er hat hier schon einen Super G gewonnen.
13:09 | Aber das ist lange her. Heute fährt er nur auf Platz 28 mit fast 2 Sekunden Rückstand.
13:10 | Yannick Bertrand macht es besser als Heel. Oben ist er gelich schnell wie der Zweite Miller.
13:10 | Aber Bertrand verliert und ist im Ziel nur 25.
13:11 | Nun der Weltcup-Oldie Patrick Jaerbyn.
13:11 | Der 42-Jährige hatte auf der Fahrt nach Gröden einen speltakulären Autounfall unbeschadet überstanden.
13:11 | Jaerbyn war 2008 hier noch 3., heute fährt er als Letzter ins Ziel.
13:14 | Kommentar von Innehofer: Oben ganz gut, unten zu weite Linie. Glaube, dass ich in ein paar Wochen wieder ganz vorne dabei sein kann.
13:14 | Die besten 30 Fahrer sind im Ziel.
13:15 | Wir bleiben natürlich bis zum Ende des Rennens in unserer Reporterkabine.
13:15 | Erster Ausfall im heutigen Super G: Tommy Ford (USA) ist ausgerutscht, kann einen Sturz aber vermeiden.
13:15 | Der Slowene Andrej Sporn ist auf der Piste.
13:16 | Oben ist Sporn sehr schnell.
13:16 | Aber Sporn verliert kontinuierlich.
13:16 | Im Ziel liegt der Slowene auf Rang 22.
13:17 | Gutes Rennen von Andrew Weibrecht (USA): Platz 14.
13:18 | Aber jetzt aufgepasst auf Hans Olsson. Der Schwede hat die Abfahrts-Trainings dominiert.
13:19 | Oben fährt Olsson sausschnell.
13:20 | Aber unten kann der Schwede mit den besten Fahrern nicht mithalten.
13:20 | Platz 11 für Olsson im Ziel.
13:22 | Achtung: Matthias Mayer (AUT) fährt mit der Startnummer 37 ein starkes Rennen.
13:22 | Im Ziel liegt er nach seinem ersten Rennen in Gröden auf Platz 14.
13:23 | Mayer ist damit besser als alle Fahrer der italienischen Mannschaft.
13:23 | Der beste der Azzurri ist derzeit Peter Fill auf Platz 18.
13:25 | Andreas Romar aus Finnland ist schnell unterwegs.
13:25 | Mit der Nummer 40 fährt er auf Platz 6 mit 0,86 Sekunden Rückstand.
13:28 | Das Wetter wird besser und die Piste auch: Rok Perko beweist das gerade!
13:29 | Im Ziel ist der Slowene 14.
13:30 | Die Führenden dürfen sich noch nicht zurücklehnen, es ist noch einiges drin, sicher auch die eine oder andere Überraschung.
13:41 | Wieder ein Fahrer, der vorne hineinfahren kann: Max Franz (AUT)
13:41 | Der Österreicher aus Kärnten fährt mit der Startnummer 54 noch auf Platz 5!
13:41 | Max Franz ist der Cousin des einstigen Weltklassefahrers Werner Franz.
13:49 | Tobias Stechert, der im Abfahrtstraining schon aufgezeigt hat, fährt auch im Super G stark.
13:49 | Platz 14 im Ziel für Stechert und das mit Startnummer 58.
13:49 | Vielleicht kann auch Ex-Weltmeister Patrick Staudacher die Gunst der Stunde ausnützen.
13:50 | Nein, Staudacher landet nur auf Platz 49.
13:50 | Noch zehn Fahrer warten auf ihren Start.
14:02 | So, nun ist das Rennen zu Ende. Alle 69 Fahrer sind im Ziel.
14:02 | Jetzt findet im Ziel die Siegerehrung statt.
14:02 | Wir verabschieden uns für heute und melden uns morgen vor der Abfahrt wieder.