Gröden verabschiedet sich von (Super-G)ünter Hujara

Langsam, aber unaufhaltsam geht eine Ära zu Ende: Nach dem Super G haben sich die Grödner Weltcupveranstalter heute von (Super-G)ünter Hujara verabschiedet. Nach 23 Jahren als FIS-Renndirektor verabschiedet sich der Deutsche zum Saisonende vom Weltcup-Rennzirkus. Von Gröden-Rennleiter gab's zum Abschied eine Superman-Karikatur für Hujara.

Noch einmal wird Günter Hujara morgen als Renndirektor der FIS während der Grödner Weltcupabfahrt an der Saslong stehen und über den Rennverlauf wachen: Genauso wie er es seit 1991 macht.

Vor seinem letzten Einsatz ist Hujara bei der Mannschaftsführersitzung in Wolkenstein von Rennleiter Rainer Senoner mit einer Karikatur geehrt worden, die den 61-jährigen Deutschen als Superman zeigt. Nicht ganz unpassend, hat Hujara den Weltcupzirkus doch immer mit straffer Hand, klarer Linie und der Präzision eines Schweizer Uhrwerks geleitet. In manchen Situationen glich sein Job einer wahren Herkulesaufgabe, galt es doch neben der Sicherheit der Athleten auch die Interessen der Veranstalter, Werbepartner und Rechteverwerter unter einen Hut zu bringen.

Hujara wird sich nach dem Ende der laufenden Saison zwar als FIS-Renndirektor zurückziehen, bleibt dem Skizirkus aber erhalten und wird die FIS in sicherheitstechnischen Fragen sowie die Macher der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang 2018 in Organisationsfragen beraten.

Nachfolger von Hujara als FIS-Renndirektor wird übrigens der Südtiroler Markus Waldner, der derzeit als Kontinental-Koordinator für die FIS arbeitet.