Die Stimmen zur Abfahrt

Vier Mal stand Erik Guay in Gröden schon auf dem Podest, aber noch nie hat der Kanadier hier gewonnen. Dementsprechend freute sich der 32-Jährige: "Das ist eindeutig ein besonderer Sieg für mich. Schon im vergangenen Jahr bin ich ein super Rennen gefahren und dann haben mir Nyman und Perko den Sieg noch weggeschnappt." Alle Stimmen zur Abfahrt gibt’s hier.

Erik Guay: Besonderer Sieg für mich
„Das ist eindeutig ein besonderer Sieg für mich. Ich bin noch etwas vorsichtig und warte bis der letzte Fahrer im Ziel ist, denn ich weiß, dass hier auch die Fahrer mit den hohen Nummern für Überraschungen sorgen können. Schon im vergangenen Jahr bin ich ein super Rennen gefahren und dann haben mir Nyman und Perko den Sieg noch weggeschnappt. Daran denke ich aber nicht zurück, denn einmal sind die Hundertstel auf deiner Seite und einmal auf der Seite der anderen Fahrer.“

Kjetil Jansrud: Zusammenarbeit Norwegen-Kanada macht sich bezahlt
"Ich war mir nicht sicher, ob meine Platzierung hält. Ich bin oben sehr schnell gefahren, war auch richtig gut drauf, aber dann kam mir vor, dass ich in der Ciaslat zu vorsichtig gefahren bin. Deshalb habe ich mich im Ziel besonders gefreut, als die Eins aufleuchtete. Ich bin froh, dass ich nach der Verletzungspause wieder vorne mit dabei bin. Es freut mich, dass sich all die Arbeit gelohnt hat. Unsere Zusammenarbeit mit Kanada ist sehr erfolgreich. Wir machen das richtig so, unser Training und die Einstellung stimmen einfach. Gestern war es noch Norwegen-Kanada, heute umgekehrt."

Clarey: Im Grossen und Ganzen ein schwieriges Rennen
„Ich bin nicht immer schnell hier, aber auch wenn Du schnell bist, ist das Endresultat nicht unbedingt immer gut. I war schon einmal auf dem Podium vor fünf Jahren, das ist immer schon ein guter Ort für mich gewesen. Heute was das Rennen ziemlich schwierig, eines der schwierigsten die ich in Gröden je bestritten habe. Die Sprünge waren sehr lang, Teile sehr schwierig. Im Grossen und Ganzen ein schwieriges Rennen.“

Aksel Lund Svindal: Habe bei der Einfahrt Ciaslat einen Fehler gemacht
„Ich habe bei der Einfahrt in die Ciaslat einen Fehler gemacht. Aber in Gröden sind oben immer verschiedene Bedingungen und da braucht es auch ein wenig Glück. Deshalb ist es so schwierig, hier eine Abfahrt zu gewinnen. Ich bin froh, dass Erik gewonnen hat und kein Fahrer mit einer hohen Startnummer vorne hinein gefahren ist. Eine solche Überraschung ist zwar lustig, aber nicht fair.“

Bode Miller: Sprünge über die Kamelbuckel waren gewaltig weit
„Die Kamelbuckel sind heuer riesig. Wenn du erst einmal abhebst, dann geht der Sprung weiter als die Strecke vom Tunnelsprung bis zum Ziel. Es schaut nicht so weit aus, aber sobald du in der Luft bist, dauert es sehr lange, bis du wieder landest.“

Heel: Bin vorne mit dabei
Gestern war ich auf mich selbst etwas zornig, weil ich blöde Fehler gemacht habe und nicht hundertprozentig konzentriert war. Heute bin ich hingegen zufrieden. Ich gehöre zu den besten und das stimmt mich für die nächsten Rennen zuversichtlich. In Bormio will ich so fahren, wie ich es kann. Heute ist mir das in Abschnitten schon gelungen.

Peter Fill: Oben gut, unten nicht den richtigen Rhythmus gefunden
„Ich bin zufrieden. Oben ist mir eine gute Fahrt gelungen, im mittleren und im unteren Teil habe ich dann aber nicht den richtigen Rhythmus gefunden. Im Großen und Ganzen passt es, weil mir die  Strecke nicht so sehr liegt und sich der Rückstand in Grenzen hält. Das macht mich zuversichtlich für die restliche Saison.“