Abfahrt: Das sagen die Fahrer

saslong.org/wisthaler.com

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Alle Fahrer waren sich nach dem Rennen einig, dass die Saslong heuer so anstrengend wie noch lange nicht war. Was sie sonst noch zu sagen hatten, gibt’s hier nachzulesen und -hören.

Nyman: Habe Favoritenrolle ignoriert
Steven Nyman: „Habe mich auf das Rennen fokussiert und nicht darüber nachgedacht, dass ich der Favorit bin. Diese Gedanken habe ich nicht an mich herangelassen, sondern habe mich auf das Rennen und die Bewegungsabläufe konzentriert.
Am Start war ich überzeugt und hatte das Selbstvertrauen, eine direktere Linie zu fahren. Dadurch hatte ich mehr Möglichkeiten.
Der Kamelbuckel-Sprung war sehr weit, die anderen Sprünge waren hingegen nicht außergewöhnlich. Im Training war der Luftstand noch höher, deshalb ist der Sprung für das Rennen etwas angepasst worden, ich schätze dass es über 70 Meter weit gegangen ist.
Hinter mir steht ein großes Team, das großes Vertrauen in mich setzt und in das ich großes Vertrauen habe.“

Jansrud: Von oben bis unten attackiert
Kjetil Jansrud: „Es war ein guter Lauf, ich bin von oben bis unten auf Angriff gefahren. Die Fahrt von Steven Nyman habe ich im Starthaus angeschaut und wusste, dass ihm ein guter Lauf gelungen ist. Steven hatte einfach einen guten Lauf und das hat mich auch nicht überrascht. Er ist ein guter Fahrer und ist auch gut in Form.
Ich bin ins Rennen gegangen und habe daran geglaubt, ihn schlagen zu können. Ich habe dann mein Bestes gegeben, auch keine großen Fehler gemacht und auch meine Taktik war die richtige.
Heute waren nicht die Skier entscheidend. Steven hatte schnelle Bretter, aber auch meine waren schnell. Er hatte mehr Sonne im oberen Bereich, ich im unteren Bereich. Man kann das Rennen noch lange analysieren, aber das macht nicht viel Sinn.“

Paris: Ein „zaches“ Rennen
Dominik Paris: „Das war heute ein 'zaches' Rennen. Man hat vom Start weg Vollgas geben müssen. Die Strecke war ziemlich unruhig, es hat überall geschlagen und wenn man das alles in der Hocke fährt, dann nimmt einem das ziemlich Saft. Ciaslat war heute auch nicht einfach, alles in allem: es war nicht so leicht.“

Fayed: Piste war um einiges schneller als im Training
Guillermo Fayed: „Mir ist ein sehr guter Lauf gelungen. Die Piste war sehr hart und wir waren um einiges Schneller als im Training. Auch die Sprünge waren sehr hoch und weit.“