Super G: Das sagen die Fahrer

saslong.org/wisthaler.com

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Hannes Reichelt (AUT), der Drittplatzierte, hat die derzeitige Dominanz von Kjetil Jansrud (NOR) in den schnellen Disziplinen wohl am besten auf den Punkt gebracht: "Er kann tun und lassen, was er will. Er fährt einfach allen davon." Was die Fahrer nach dem Super G sonst noch gesagt haben, gibt’s hier zum nachhören und -lesen.

Jansrud: Irgendwie gelingt es mir, immer vorne zu sein
Kjetil Jansrud: „Es ist ein tolles Gefühl, nach unten kommen und das grüne Licht auf der Anzeigetafel aufleuchten zu sehen. Man will immer gewinnen, kämpft dafür jeden Tag und greift immer an. Irgendwie gelingt es mir heuer, immer vorne mit dabei zu sein. Das ist fast schin unheimlich und surrealistisch.
Auch heute habe ich einige kleine Fehler gemacht, aber diese haben sich nicht zu einem großen Patzer entwickelt. Ich bin in einem guten Gleichgewicht und das einzige, was ich analysieren kann, ist, dass ich derzeit meine Ski laufen lasse und dass mir das derzeit wohl besser gelingt als den anderen. Es läuft derzeit einfach von alleine. Unglaublich.“


Paris: Heuer keine Autobahn mit Sprüngen
Dominik Paris: „Es war nicht leicht, die richtige Linie zu finden, weil man nicht verstanden hat, wo man riskieren kann und wo nicht. Aber es ist mir doch gut gelungen, schnell zu fahren.
Ein Dankeschön noch einmal dem OK, denn es war alles andere als leicht, auf einer grünen Wiese ein Skirennen zu veranstalten.
Normalerweise ist die Saslong ja eher eine Autobahn mit Sprüngen. Heuer nicht. Die Rennen auf der Saslong waren so schwierig wie noch nie, man war bis zum Letzten gefordert. 
Diese beiden Rennen sind perfekt für mich gelaufen. Zwei Podestplätze an einem Wochenende, was will man mehr? Das wird nicht so einfach zu wiederholen sein.
Heute Abend kann ich nicht mit meinem Fanklub „Heilosen“ feiern, da ich schon etwas vor habe. Aber das holen wir schon morgen mit einem Frühschoppen zuhause auf der Schwemmalm nach.“


Reichelt: Jansrud kann tun und lassen, was er will

Hannes Reichelt: „Jansrud kann tun und lassen, was er will. Er fährt einfach allen davon. Aber zumindest ist's dahinter spannend. Wir haben die ganze Saison über schon bewiesen, dass wir im Super G super dabei sind. In der Abfahrt machen wir einfach noch zu viele Fehler.
Komplimente an Kriechmayr. Ihm ist echt ein geiler Lauf gelungen. In der Ciaslat Jansrud so viel Zeit abnehmen, das verdient Respekt.“


Kriechmayr: „Meine Fahrt war ein Wahnsinn“
Vincent Kriechmayr: „Die Fahrt war ein Wahnsinn. Habe alle Abschnitte gut erwischt und wusste, dass es ein knappes Rennen wird. Deshalb bin ich überglücklich, dass es in dieser Saison endlich einmal mit einem Spitzenergebnis geklappt hat.“

Innerhofer: Jeder Lauf gibt mir mehr Selbstvertrauen
Christof Innerhofer: „Heute war eigentlich nicht viel anders als gestern, aber jeder Lauf gibt mir mehr Selbstvertrauen. Langsam finde ich wieder das richtige Gleichgewicht zwischen Angreifen und Geschmeidigkeit beim Fahren.
Langsam, langsam bin ich wieder da. Vom ersten Rennen bis heute ist es für mich immer besser gelaufen. Sicher muss ich noch trainieren, um die Kleinigkeit, die mir noch fehlt, aufzuholen. Aber diese Platzierung gibt mir viel Selbstvertrauen und Motivation, um weiter hart zu arbeiten.“