Und wieder „Heia Norge“

Foto: wisthaler.com

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Unglaublich: der Super G auf der Saslong bleibt eine Sache für Norwegen. Nach dem Dreifachsieg im Vorjahr waren heute wieder zwei "Elche" vorne: Kjetil Jansrud gewann in 1.31,93 knapp mit sechs Hundertstel Vorsprung auf Aleksander Aamodt Kilde. Dritter wurde Saslong-Spezialist Erik Guay aus Kanada (+0,13).

Bei hervorragenden Bedingungen wurde heute der 16. Weltcup-Super G auf der Saslong ausgetragen und zum siebten Mal kommt der Sieger aus Norwegen. Kjetil Jansrud zeigte schon beim Anschieben am Start seine Ambitionen. Lediglich im Schlussabschnitt wurde es knapp und sein Landsmann Kilde holte auf. Jansrud hat damit in dieser Saison alle drei Speed-Rennen gewonnen und war bei den sechs letzten Starts in Gröden stets auf dem Podium.

Den totalen Norwegen-Triumph verhinderte Aksel Lund Svindal, der im Vorjahr noch vor seinen beiden Landsmännern lag. Nach guter Fahrt im oberen fiel er bei seinem zweiten Fehler in der verbreiterten Nucia-Zielkurve aus.

Dritter wurde ein weiterer Gröden Spezialist und zwar Erik Guay aus Kanada mit 13 Hundertstel Rückstand. Er fuhr auf der Saslong bereits drei Mal aufs Podium: 2013 gewann er die Abfahrt, 2010 wurde er Dritter im Super G. Vierter wurde wie im Vorjahr der Österreicher Matthias Mayer (+0,48), bester Südtiroler Dominik Paris (+0,66), knapp vor Christof Innerhofer (+0,70) und Peter Fill (+0,74).

Insgesamt lagen 20 Läufer in einer Sekunde. Die Wetterbedingungen waren erneut ideal, die Temperaturen leicht niedriger als an den letzten Tagen.