Stimmen nach dem Rennen

Der Sieger und Führende im Weltcup, Stephan Eberharter, gab sich nach seiner Fahrt natürlich zufrieden. "Es war ein schwieriges Rennen. Ich habe versucht die engste Linie zu fahren, auch wenn ich dabei nicht immer fehlerfrei geblieben bin", so der Zillertaler. Gewonnen hat Eberharter die Abfahrt im Schlussabschnitt. "Die Kondition hat entschieden", resümierte er.

Für einen österreichischen Doppelsieg sorgte Michael Walchhofer, der damit zur Überraschung des Rennens wurde. "Ich bin natürlich sehr glücklich, auch wenn meine Fahrt nicht ganz perfekt war. Am Kamelbuckel bin ich im Vergleich zu gestern nicht so gut zu fahren, ansonsten war der Lauf aber in Ordnung."

Auf Rang drei platzierte sich der norwegische Allrounder Kjetil-Andre Aamodt. "Es war heute wichtig unten gut zu fahren. Ich war in den letzten Kurven schon etwas müde, alles andere aber hat gepasst." Damit erreichte Aamodt nach drei fünften Plätzen sein bestes Resultat auf der Saslong.

Kristian Ghedina war trotz der "Niederlage" (vierter Platz) nicht enttäuscht: "Ich glaubte besser gefahren zu sein als gestern, auch wenn ich in der Ciaslat Schwierigkeiten hatte. Trotzdem bin ich recht zufrieden mit meiner Fahrt. Ein Spitzenplatz ist es allemal.

Ausgeschieden ist heute Kurt Sulzenbacher aus Innichen (Südtirol). Im oberen Teil der Strecke musste er einen Schlag auf den Ski hinnehmen und kriegte deshalb die Kurve nicht mehr. "Trotzdem Danke an meine Fans, die mich so toll unterstützt haben", so Sulzenbacher.