Stimmen der Läufer nach dem Rennen

Sieger Kristian Ghedina strahlte übers ganze Gesicht nach dem Rennen. "Ich bin sehr glücklich. Jetzt habe ich den großen Franz Klammer eingeholt, der hier in Gröden vier Mal gewonnen hat." In der ersten Stellungnahme nach seiner Fahrt hatte noch er den Österreicher Stephan Eberharter und Franco Cavegn (Schweiz) als seine größten Rivalen bezeichnet. Beide fuhren nach ihm, kamen aber an die Zeit des Siegers bei Weitem nicht heran.

Lasse Kjus aus Norwegen drängte sich mit Startnummer 20 zwischen die beiden Italiener. "Ich habe mich heute gut gefühlt. Es war nicht leicht zu fahren, die Piste war sehr eisig." Der ehemalige Weltcupgesamtsieger war bis zur zweiten Zwischenzeit noch vor Ghedina, wies im Ziel aber 16 Hunderstel Rückstand auf: "In der Kurve, die in den Zielhang führt, habe ich durch einen Außenskifehler etwas Zeit verloren."
 
Vor dem Rennen erklärte Kurt Sulzenbacher aus Innichen (Italien), er wolle sein hervorragendes Resultat von Val dŽIsere auf der Saslong bestätigen. Mit dem dritten Platz ist ihm das eindrucksvoll gelungen. Trotzdem war er mit seiner Fahrt nicht ganz zufrieden: "Ich habe einige kleine Patzer gemacht. Aber es ist fast unmöglich fehlerfrei ins Ziel zu kommen." Dem Sieger zollte er großen Respekt: "Ghedina ist einer der besten Abfahrer und hat es sich verdient zu gewinnen."