Saslong

Saslong
Seit dem zweiten Oktober sind die Pistenarbeiter im Einsatz auf der Saslong. Hauptaufgabe der Mannschaft um Streckenchef Horst Demetz sind - bis zum Beginn der künstlichen Beschneiung Ende Oktober - die Aufräum- und Verbesserungsarbeiten. So gilt es vor allem geknickte Zäune, umgestürzte Stützpfeiler und dergleichen wieder in Ordnung zu bringen. 
           
19 Schneekanonen garantieren die Beschneiung
In diesem Jahr hat die Liftgesellschaft Saslong A.G. eine neue Kompaktschneeanlage installiert. Damit stehen den Pistenfachleuten insgesamt 19 Kanonen zur Verfügung. Die Schneekanonen werden aus fünf unterirdischen Wassertanks gespeist, die zusammen zwei Millionen Liter Wasser fassen. Früher gelangte das Wasser über 21 kleine und 5 große Pumpen zu den einzelnen Kanonen, heute erledigt eine einzige, große Pumpe diese Arbeit.  Zur Erzeugung von Schnee bedarf es einer geeigneten Wassertemperatur. Im Falle der Saslong-Kanonen muß das Wasser  zwischen +0,5 und +6 Grad Celsius haben. Die Lufttemperatur sollte im Bereich von -3 und -7 Grad Celsius liegen. Das Wasser erwärmt sich zum Teil auch im Durchfluss von den Reservoirs hin zu den Kanonen.
           
Verlegung neuer Kabel
4 Kilometer Kabel wurden im Sommer auf der 3,5 km langen  Saslongabfahrt verlegt. Sie dienen sowohl der Lautsprecheranlage als auch den Fotozellen der Zeitnehmung.
           
Erweiterungen
Unter Aufsicht des internationalen Skiverbandes und des Weltcup-Renndirektors wurde im Sommer der Streckenabschnitt zwischen den Kamelbuckeln und der Einfahrt Ciaslat erweitert. Dazu wurde eine  neue Bodenwelle geformt und eine weitere wurde leicht erhöht.

Kamelbuckel
Bei den Kamelbuckeln werden die Tribünen heuer so aufgebaut, dass die Zuschauer auch den Sprung von der ersten auf die zweite Mauer sehen und damit die "Entstehungsgeschichte" des Sprunges über die Kamelbuckel live mitverfolgen können. Rund 600 Zuschauer finden auf den Tribünen Platz.