Val Gardena Gröden - Saslong Classic
GRÖDEN · SÜDTIROL 12 AUDI FIS SKI WORLD CUP · 57. SASLONG CLASSIC Der Skiweltcup in Gröden ist unbestritten ein Klas- siker im Alpinen Skizirkus. Die Saslong Classic, die heuer bereits zum 57. Mal stattfindet, steht ganz im Zeichen des legendären Weltcupfinals von 1975, das sich in dieser Saison zum 50. Mal jährt. Doch im Südtiroler Ski-Mekka hat längst eine neue Zeitrech- nung mit Blick auf die Zukunft begonnen. Der diesjährige Weltcup ist der erste seit dem FIS- Kongress in Reykjavik im Juni und der damit verbun- denen Vergabe der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2031 nach Gröden. Der Super-G am Freitag, 20. De- zember und die Abfahrt am Samstag, 21. Dezember sind somit eine erste Visitenkarte, die die Veranstal- ter in Hinblick auf den großen sportlichen Höhepunkt in etwas mehr als sechs Jahren geben wollen. Dem- entsprechend motiviert hat sich das Team des aus- richtendenden Saslong Classic Clubs auf die 57. Aus- gabe der renommierten Speedrennen unterhalb des Langkofels vorbereitet. „Wir haben ein sehr anstrengendes, aber auch wun- derschönes Jahr hinter uns. Die WM-Kandidatur hat unserem Team zwar sehr viel abverlangt, gleichzeitig wurden wir für unseren Einsatz, unsere Professiona- lität und vor allem unsere Leidenschaft für den Ski- sport mit dem Zuspruch der Alpinen Ski-Weltmeis- terschaften 2031 belohnt. Im ersten Halbjahr hat sich bei uns alles um die Kandidatur gedreht, danach ging es fast ohne Pause mit den Vorbereitungen für den Weltcup weiter“, sagt Rainer Senoner, Präsident des Saslong Classic Club. Der legendäre Parallel-Slalom in St. Ulrich spielt eine zentrale Rolle Eine Ausgabe, in der das legendäre Weltcup-Finale der Saison 1974/75 eine zentrale Rolle spielen wird. Der epische Fight um den Gesamtweltcup auf dem Ronc-Hang in St. Ulrich jährt sich in diesem Winter zum 50. Mal. Im abschießenden Parallel-Slalom gab es damals einen Dreikampf zwischen Franz Klam- mer (Österreich), Ingemar Stenmark (Schweden) und „unserem“ Gustav Thöni um die große Kristallkugel – mit dem besseren Ende für Südtirols Ski-Legende, der seinen vierten und letzten Gesamtweltcupsieg unter Dach und Fach brachte. Thöni und Klammer werden heuer am letzten Wo- chenende vor Weihnachten im Südtiroler Ski-Mek- ka zu Besuch sein – und gebührend gefeiert. Denn Gröden ist stolz auf seine fünfeinhalb Jahrzehnte währende Geschichte als Weltcup-Destination. Des- halb werden die Legenden hier zelebriert, wie kaum an einem anderen Ort. Gefeiert wird im Rahmen der Saslong Classic auch ein zweites Jubiläum, und zwar 50 Jahre Dolomiti Superski. Das Konsortium ist ein wichtiger Partner des Skiweltcups in Gröden und un- terstützt das Organisationskomitee in jeglicher Hin- sicht tatkräftig. Alles wie immer: Super-G am Freitag – Abfahrt am Samstag Die diesjährige Grödner Speedwoche wird bereits am Dienstag, 17. Dezember mit demersten von insgesamt drei geplanten Trainings eingeläutet. Probeläufe sind auch für Mittwoch, 18. und Donnerstag, 19. Dezember vorgesehen. Am Freitag, 20. Dezember fällt dann die Entscheidung im Super-G, der in Gröden 1983 erst- mals ausgetragen wurde und nach einer fast 20-jähri- gen Abwesenheit seit 2002 jedes Jahr auf der Saslong auf dem Programm steht. Am Samstag, 21. Dezember wird hingegen in der Abfahrt der Sieger ermittelt. In der Königsdisziplin des Alpinen Skisports werden seit der Grödner Weltcup-Premiere im Jahr 1969 Rennen gefahren. Dieses Debüt in der höchsten Rennserie vor 55 Jahren hatte der Schweizer Jean-Daniel Dätwyler für sich entschieden. Als Titelverteidiger in diesem Jahr reisen Vincent Kriechmayr (Österreich), Lokal-Matador Domi- nik Paris aus Ulten und US-Boy Bryce Bennett ins Südtiroler Ski-Ressort. Kriechmayr setzte sich im vergangenen Jahr in einem höchstspannenden Su- per-G mit extrem knappen Zeitabständen durch. Auf seinen Landsmann Daniel Hemetsberger, der Zweiter wurde, hatte der Oberösterreicher nur zwei EINE WELTCUPAUSGABE IM ZEICHEN DER TRADITION... UND EINER NEUEN ÄRA
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