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Audi FIS Ski World Cup Val Gardena / Gröden
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350. Rennen im Weltcup: Meilenstein für Peter Fill

18.12.2019

Wenn sich Peter Fill am Samstag in der Abfahrt aus dem Starthaus katapultiert, dann durchbricht der Kastelruther eine große Schallmauer: Der zweifache Gewinner der Abfahrts-Kristallkugel nimmt im Rahmen der Speed-Klassiker auf der Saslong nämlich sein 350. Rennen im Weltcup in Angriff.

Über 17 Jahre sind vergangen, seit Fill zum ersten Mal am Start eines Rennens im Alpinen Skiwelt-cup stand. Im fernen Jahr 2002, genauer gesagt am 7. März 2002, feierte der Südtiroler in Alten-markt-Zauchensee sein Weltcup-Debüt und fuhr als frischgebackener Super-G-Juniorenweltmeister prompt auf den zwölften Platz. In den darauffolgenden 347 Rennen sorgte der Speed-Spezialist für zahlreiche Glanzpunkte und fuhr insgesamt 22 Mal aufs Podest – drei Mal war er sogar schneller als die gesamte Konkurrenz und durfte einen Sieg bejubeln.

Neben dem Gewinn zweier WM-Medaillen und dem Sieg bei der Kitz-Abfahrt von 2016 stehen Fill zwei Triumphe im Abfahrtsweltcup als größte Erfolge seiner Karriere zu Buche. Darüber hinaus heimste der routinierte Kastelruther einmal die Kombi-Kristallkugel ein und unterstrich damit, dass er nicht nur in den schnellen Disziplinen, sondern auch als Allrounder zur Crème de la Crème im Skizirkus gehört. Eines steht demnach schon vor dem 350. Rennen fest: Peter Fill hat im Alpinen Skiweltcup mehr als nur eine einfache Duftmarke hinterlassen.

Ein Podest in Gröden als fehlendes Puzzleteil

Mit der Rennwoche auf der Saslong hat Fill allerdings noch eine Rechnung offen: Bislang fuhr der 37-Jährige in Gröden noch nie unter die ersten Drei, einmal schrammte er als Vierter nur knapp am Podest vorbei. Zuletzt kämpfte der dreifache Familienvater nach einer schweren Verletzung um den erneuten Anschluss an die Weltspitze – man darf also gespannt sein, ob ihm ausgerechnet heuer der Lucky Punch vor eigenem Publikum gelingt.