„Das Abwarten hat sich bezahlt gemacht“
Nach der herausfordernden Sprint-Abfahrt zogen die Verantwortlichen der 58. Saslong Classic bei der Mannschaftsführersitzung am Donnerstagabend ein insgesamt positives Fazit.
Rainer Senoner, Präsident des Saslong Classic Club, bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen: „Ein großes Dankeschön an die Jury, die Trainer und alle, die zur Durchführung des Rennens beigetragen haben. Wir haben alles getan, damit dieses Rennen regulär ausgetragen werden konnte.“
Der technische Delegierte Peter Namberger pflichtete Senoner bei und sprach von einer „sehr langen Abfahrt“. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, abzuwarten und das Rennen dann zu Ende zu bringen.
„Es war ein sehr langer Tag, der sehr viel Geduld erforderte. Wir wussten, dass es herausfordernd wird, haben es aber gut über die Bühne gebracht“, betonte FIS-Renndirektor Markus Waldner. Gegen Rennende sei der Kurs etwas schneller geworden – eine Entwicklung, die einige junge Athleten mit hoher Startnummer gut zu nutzen wussten.
Einziger Wermutstropfen des Renntages waren die Verletzungen des Italieners Nicolò Molteni und des Norwegers Fredrik Møller, die bei Stürzen zu Schaden kamen. Beiden Athleten wurden im Rahmen der Sitzung die besten Genesungswünsche ausgesprochen.
„Mit Blick auf die beiden Rennen am Freitag und Samstag dürfte uns das Wetter helfen, da es kälter und sonniger werden sollte. Diesen Wetterumschwung brauchen wir auch, denn die Piste hat schon ein wenig gelitten“, so Waldner abschließend.
Am Freitag steht auf der Saslong mit dem Super-G das zweite von insgesamt drei Rennen auf dem Programm. Der Super-G wird um 11.45 Uhr gestartet.