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Ein Favorit fehlt: Kjetil Jansrud ist der große Abwesende

15.12.2021

Wenn die Crème de la Crème der internationalen Ski-Szene am Freitag und Samstag am Fuße des Langkofels um Weltcup-Punkte kämpft, ist eines ihrer größten Aushängeschilder leider nicht dabei: Der Norweger Kjetil Jansrud zog sich Anfang Dezember eine schwere Knieverletzung zu und ist bei der 54. Ausgabe der Saslong Classic zum Zuschauen verdammt.

Es war der 3. Dezember 2021, als Jansrud beim Super-G in Beaver Creek die Kontrolle über seine Skier verlor und mit hoher Geschwindigkeit ins Fangnetz krachte. Beim verhängnisvollen Sturz wurde das Knie des Routiniers arg in Mitleidenschaft gezogen, sodass seine Saison bereits zu Ende war, bevor sie richtig begonnen hatte.

Mit Jansrud muss die Rennwoche in Gröden ohne einen der Top-Favoriten auf die vordersten Plätze auskommen. Der 36-Jährige war – ebenso wie viele seiner norwegischen Teamkollegen – ein ausgewiesener Saslong-Spezialist und sammelte bei den Speed-Bewerben in Südtirol unzählige Spitzenplätze. Zwei Siege, insgesamt elf Podestplätze und 15 Resultate in den Top-Fünf heimste der Skandinavier in Gröden ein – bei 21 Starts ist das eine phänomenale Bilanz.

Hoffen auf eine Rückkehr 2022
Die große Vorliebe, die Jansrud mit der Saslong verbindet, ist auch für den Norweger etwas Besonderes: „Ich komme immer wieder gerne nach Gröden. Die Saslong ist eine meiner Lieblingsstrecken und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, vor dieser einmaligen Bergkulisse an den Start zu gehen“, sagte er einst. In Südtirol war und ist Jansrud stets ein gern gesehener Gast – der Norweger gilt seit jeher als fairer Sportsmann mit einem sympathischen Gemüt, der trotz seiner vielen Erfolge nie abgehoben ist.

Ob Jansrud noch einmal nach Gröden zurückkehrt, ist allerdings ungewiss. Im Sommer hatte der Super-G-Olympiasieger von 2014 nämlich angekündigt, seine Skier im Anschluss an diese Saison an den Nagel zu hängen. Schenkt man aber seinen jüngsten Aussagen nach der Verletzungsdiagnose glauben, dürfte der heurige Weltcup-Winter doch nicht sein letzter sein. In Südtirol – und wohl auch weit darüber hinaus – wäre ein Comeback Jansruds in jedem Fall eine tolle Nachricht und sehr willkommen.