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Große Vorfreude auf den Skiweltcup in Gröden und Alta Badia am letzten Wochenende vor Weihnachten

22.11.2022

Der Audi FIS Skiweltcup 2022/23 nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. In drei Wochen gastieren die besten Skirennläufer der Welt dann auch wieder in Südtirol, wo beide Events ohne Restriktionen stattfinden und dank des umfangreichen Rahmenprogramms in altem Glanz erstrahlen. Zunächst werden in Gröden ein Super-G (Freitag, 16. Dezember) und eine Abfahrt ausgetragen (Samstag, 17. Dezember), ehe der Tross nach Alta Badia weiterzieht, wo am Sonntag, 18. und Montag, 19. Dezember zwei Riesentorläufe über die Bühne gehen. Die Veranstalter der beiden renommierten Südtiroler Klassiker stellten ihre Höhepunkte für die diesjährige Ausgabe am Dienstagvormittag im Kongresszentrum der Messe Bozen vor.

In Gröden werden heuer gleich zwei Jubiläen gefeiert und deshalb dreht sich am Fuße des Langkofels alles um die Zahlen 55 und 100. Zum einen wird die 55. Saslong Classic ausgetragen, zum anderen wird die Abfahrt am Samstag, 17. Dezember das 100. Weltcuprennen im Tal der Holzschnitzer sein. „Mit diesen Zahlen verbinden wir natürlich sehr viele positive Emotionen. Sie untermauern, dass wir uns als Klassiker sehen dürfen – auch, weil wir einen Teil der internationalen Skigeschichte mitgeschrieben haben. Die Vorfreude auf diese besondere Ausgabe des Weltcups in Gröden ist überall spürbar und wir werden das Jubiläum am Samstag, 17. Dezember gebührend feiern“, versprach Rainer Senoner, Präsident des Saslong Classic Club.

Seit der ersten Grödner Weltcupabfahrt am 14. Februar 1969, die der Schweizer Jean-Daniel Dätwyler für sich entschied, haben sich auf der legendären Abfahrtspiste zahlreiche Geschichten abgespielt. „Nach Dätwylers Sieg folgte ein Jahr später bereits die WM, die Gröden nachhaltig geprägt hat. 1980 sprang Uli Spieß als erster Rennläufer über die Kamelbuckel. Wir haben aber auch Pietro Vitalini ‚verloren‘, als er von der Piste abkam und wir ihn erst nach stundenlangem Suchen im Wald sitzend wiedergefunden haben. 2004 sorgte Kristian Ghedina für eine Schrecksekunde, als er auf dem Zielsprung beinahe mit einem Reh kollidiert wäre, das sich auf die Piste verirrt hatte. Wir könnten Bücher füllen mit Anekdoten wie diesen“, so Senoner weiter.

Zwei Riesentorläufe auf der spektakulären Gran Risa
Auch der Skiweltcup in Alta Badia zählt im internationalen Skizirkus längst zu den Klassikern. Heuer jagen die Edeltechniker bereits zum 37. Mal über die Gran Risa, die zu den spektakulärsten und technisch anspruchsvollsten Riesentorlauf-Hängen der Welt zählt. „Wir dürfen gleich zwei Riesentorläufe ausrichten – auch, wenn uns ein Parallel-Riesentorlauf am Montag eigentlich lieber gewesen wäre. Sobald das Skifest in Gröden am Samstagnachmittag vorbei ist, geht die Party ab 17 Uhr bei uns richtig los und findet zwei Stunden später im Rahmen der Startnummernauslosung einen ersten Höhepunkt. Am Sonntag und Montag beginnt der erste Durchgang jeweils um 10 Uhr, die Entscheidung indessen immer um 13.30 Uhr. Dazwischen wird es im Stadion kleine Konzerte geben und am Sonntag werden uns ab 12.30 Uhr die Frecce Tricolori beehren“, verriet Andy Varallo, Präsident von Skiworldcup Alta Badia, am Dienstag im Rahmen des Medientermins.

Alta Badia entwickle sich immer mehr zu einem Ort, der die größte Fülle wertvoller Genussmomente in den Bergen bietet. In diesem Sinne seien die Skiweltcuprennen eine einzigartige Gelegenheit, die Exzellenzen der Destination zu entdecken. „Die Rennen sind in der Tat der Höhepunkt des Skisports in Alta Badia. Die drei Hospitality-Bereiche der Veranstaltung – Leitner Vip Lounge, Red Bull Energy Lounge und Gran Risa Chalet – bieten authentische Genussmomente, die sich auf die wichtigsten Werte der Region stützen, nämlich die gehobene Küche, die Majestät der Dolomiten und die ladinische Kultur. Am Montag ist es hingegen möglich schon vor Sonnenaufgang auf die Piste zu gehen und im Rahmen von Sun Risa den Tag mit einigen Abfahrten und einem vitalen Frühstück einzuläuten“, so Varallo weiter.

Skirennen auf höchstem Niveau
In Gröden freut man sich, was das Rahmenprogramm angeht, auf die Startnummernauslosungen auf dem Antoniusplatz in St. Ulrich. Außerdem wird die Abfahrt am Samstag wieder ganz der Tradition entsprechend mit der Fan-Parade eingeläutet. Im Zielraum wird ein zweistöckiges, exklusives VIP-Zelt eingerichtet. Besonders nahe am Renngeschehen sind die Fans hingegen im spektakulären Zuschauer-Bereich in unmittelbarer Nähe der Kamelbuckel. „Uns geht es darum, den Zusehern das zu bieten, was wir am besten können: Skirennen auf höchstem Niveau zu organisieren“, betonte Rainer Senoner.

Zum Top-Niveau gehören auch einzigartige Preise für die Sieger. So hat der Künstler Daniele Basso neuerlich die Trophäen für den Skiworldcup Alta Badia entworfen. „Ich arbeite seit 2015 mit dem Organisationskomitee in Alta Badia zusammen. Wir sind von der Annahme ausgegangen, dass Leistung das Ergebnis von harter Arbeit, von Sport, von einer großen Entschlossenheit ist. In den Trophäen sollen sich all jene wiedererkennen, die Fans dieser einzigartigen Sportart und des Sports im Allgemeinen sind“, erläuterte Daniele Basso. Bereits dessen Vater habe mit dem OK zusammengearbeitet, weshalb die Kooperation mit den Bassos bereits seit fast 35 Jahren bestehe.

Einzigartige Preise für die Sieger
Wer in Gröden im Super-G und in der Abfahrt am meisten Weltcupzähler einfährt, der darf sich hingegen über mehrere Zusatzprämien freuen. Der Sieger der sogenannten Dolomites Val Gardena Südtirol Ski Trophy streicht eine originalgetreue 3D-Holzbüste, Extra-Preisgeld in Höhe von 5000 Euro und einen Kurzurlaub in Gröden ein. „Außerdem darf der Sieger in Begleitung eines lokalen Bergführers den Langkofel erklimmen. Damit wollen wir auch ein unvergessliches Bergerlebnis in unseren sagenhaften Dolomiten bieten“, so Senoner.

In der Folge stellten Varallo und Senoner mehre Initiativen vor, die eigens für den Weltcup entwickelt wurden. So wird Alta Badia heuer eine Sonderbeilage in der La Usc di Ladins herausgeben, um die Menschen vor Ort noch besser zu informieren und noch mehr einzubeziehen. Außerdem haben die Weltcup-Veranstalter das digitale Magazin MGZN+ aus der Taufe gehoben, das allen Interessierten sehr viele, interaktiv aufbereitete Inhalte bietet. Gröden setzt hingegen auf die Jugend, wie der kostenlose Saison-Skipass für alle Grundschüler, die FIS-Rennen in der kommenden Woche am Piz Sella, der Vitalini Speed Contest, eine Kooperation mit dem WFO Raetia und ein kostenloses internationales Trainingslager im Dezember untermauern.

Der Dank an die Partner und Sponsoren: „Ihr seid Freunde und Wegbegleiter“
Abschließend dankten Senoner und Varallo den zahlreichen Partnern und Sponsoren, die die beiden Top-Events – zum Teil seit Jahren – unterstützen. „Viele von ihnen sind längst zu unseren Freunden, zu Wegbegleitern geworden, die unsere Werte und Visionen mittragen. Das geht von Dolomiti Superski, über die verschiedenen Tourismusorganisationen in beiden Talschaften und die politischen Institutionen auf lokaler und Landesebene. Aber auch die verschiedenen Sportorganisationen, die Sicherheitskräfte und die vielen Unternehmen – sei es in Südtirol, aber auch darüber hinaus – tragen wesentlich zu unserem Erfolg bei, genauso wie die Mitglieder der beiden Organisationskomitees. Ihnen allen sei von Herzen gedankt“, betonten Senoner und Varallo abschließend.