Neue Impulse für den Skiweltcup: Gröden gestaltet bei Club5 die Zukunft mit
Neue Impulse für den alpinen Skiweltcup, ein Blick hinter die Kulissen der Formel 1 und ein intensiver Austausch mit der FIS: Beim diesjährigen Workshop von Club5, der Vereinigung der klassischen Weltcupveranstalter Ski Alpin, standen drei Tage lang zentrale Zukunftsthemen des internationalen Skisports im Mittelpunkt.
24 der insgesamt 27 Club5-Mitglieder kamen zum diesjährigen Treffen in Lazise im Veneto zusammen. Diskutiert wurde unter anderem darüber, wie sich die Weltcuprennen künftig noch attraktiver inszenieren und die Fans stärker einbinden lassen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Startnummernauslosung, die nach Ansicht der Veranstalter stärker als eigenständiges Event im Event positioniert werden könnte.
Neue Denkanstöße lieferten unter anderem Tom Weirather von WWP, die Sportmanager Andrea Cappelletti und Claudia Morandini sowie die beiden italienischen Radsportprofis Elena Cecchini und Elia Viviani.
Von der Formel 1 Inspiration holen
„Von den Besten lernen“ lautete das Motto eines Abstechers nach Monza. Wenige Tage vor dem Großen Preis von Italien erhielten die Weltcupveranstalter Einblicke in die Organisation eines der bedeutendsten Motorsportevents der Welt. Neben verschiedenen Vorträgen - unter anderem von Umberto Andreoletti - standen ein Besuch im Fahrerlager, der Boxengasse sowie eine Besichtigung der traditionsreichen Rennstrecke auf dem Programm. Mit Stefano Domenicali sprach unter anderem der Geschäftsführer der Fomel 1 zu den Weltcupveranstaltern.
Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war der Austausch mit FIS-Generalsekretär Urs Lehmann. Er informierte die Veranstalter über die finanzielle Situation und die neue organisatorische Struktur des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes und sprach über die zukünftige Entwicklung der Weltmeisterschaften, die künftig möglicherweise jährlich stattfinden könnten. Eine Ausnahme bleiben jene Jahre, in denen Olympische Winterspiele stattfinden. Gleichzeitig nahm sich Lehmann Zeit, die Anliegen und Erwartungen der Weltcupveranstalter anzuhören. Zur Sprache kamen dabei auch mögliche Anpassungen der verschiedenen Rennserien und eine Reduzierung der Starterfelder.
Sicherheit genießt weiterhin höchste Priorität
Weitere Themen waren Volunteer Management und Digitalisierung. Das norwegische Unternehmen Rubic präsentierte hierzu verschiedene Lösungsansätze. Gemeinsam mit Vertretern von SPM und Liski sowie den beiden FIS-Renndirektoren Markus Waldner und Peter Gerdol beschäftigten sich die Veranstalter zudem intensiv mit dem Thema Sicherheit, das im alpinen Skiweltcup weiterhin höchste Priorität genießt.
Der Saslong Classic Club war beim dreitägigen Workshop stark vertreten. Neben Präsident Rainer Senoner, der gleichzeitig Club5 vorsteht, nahmen die Vorstandsmitglieder Moritz Demetz und Marcello Cobelli, Marta Covi und Letizia Gualdi vom Organisationsteam sowie Kommunikationschef Hannes Kröss am Treffen teil.
