„Trainingsabsage war die einzig richtige Entscheidung“
Bei der Mannschaftsführersitzung am Mittwoch in Wolkenstein analysierten die Organisatoren der 58. Saslong Classic das abgesagte Abfahrtstraining und gaben einen kurzen Ausblick auf die Sprint-Abfahrt am Donnerstag.
Aufgrund der Witterungsverhältnisse sei am Mittwochmorgen schnell klar gewesen, dass ein reguläres Training nicht sinnvoll durchführbar ist, so FIS-Renndirektor Markus Waldner: „Die Entscheidung, das Training abzusagen, war rasch getroffen und die einzig richtige. Im unteren Teil gab es Regen, im oberen Teil rund drei bis vier Zentimeter Schnee. Nach den Kamelbuckeln war die Piste sehr feucht.“ Unter diesen Bedingungen hätte ein Training die Strecke unnötig belastet.
Statt des Trainings stand am Mittwoch die gezielte Vorbereitung der drei Speed-Rennen im Vordergrund, deren Auftakt am Donnerstag mit der Sprint-Abfahrt erfolgt. Bis zum Start des Rennens wird die Piste intensiv bearbeitet: Neben dem Rutschern kommt im oberen Streckenabschnitt auch schwereres Gerät zum Einsatz – dieses allerdings nur außerhalb der Rennlinie.
Für die verkürzte Abfahrt, die vom Super-G-Start aus gefahren wird, skizzierte Waldner zwei mögliche Szenarien: „Der Regen sollte aufhören. Wenn es in der Nacht nicht kalt genug wird, muss auf der Rennlinie sowie außen gesalzen werden. Sollte Mutter Natur mithelfen, ist das nicht notwendig.“
Ein weiteres Thema der Sitzung betraf die Vorläuferregelung. Um qualitativ hochwertige Vorläufer sicherzustellen, stellt jede Top-Nation bei der Sprint-Abfahrt aus den eigenen Reihen einen Vorläufer, der das Rennen nicht in Angriff nimmt. Insgesamt sind fünf Vorläufer vorgesehen, darunter auch der Wolkensteiner Max Perathoner. Zwei weitere italienische Fahrer stehen als Reserve-Vorläufer bereit.
Die Sprint-Abfahrt am Donnerstag beginnt um 11.45 Uhr.