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News

Von Allmen mit Kampfansage: „Eigentlich ginge es sogar noch besser“

20.12.2025

Dem Abfahrts-Klassiker auf der Saslong drückten einmal mehr die Schweizer Speed-Asse ihren Stempel auf. Diesmal hatte aber nicht Marco Odermatt die Nase vorn, sondern sein Landsmann Franjo von Allmen. Wir haben nach dem Rennen die Stimmen einiger Protagonisten gesammelt.

Franjo von Allmen (SUI | 1. Platz): „Nach zwei zweiten Plätzen hinter Marco fühlt es sich natürlich richtig gut an, diesmal schneller zu sein als er. Meine Fahrt war sicher nicht ganz perfekt, da ich ein oder zwei kleine Schnitzer eingebaut habe, die Zeit gekostet haben. Eigentlich müsste es sogar noch besser gehen. Heute hatte ich aber einen super Ski mit einer starken Grundgeschwindigkeit – dafür muss ich mich bei meinem Servicemann bedanken. Mein Sturz im Super-G war sicher noch irgendwo im Hinterkopf, aber dieses Missgeschick konnte ich heute zum Glück gut ausblenden.“

Marco Odermatt (SUI | 2. Platz): „Im Super-G habe ich mich über den zweiten Platz sicher mehr geärgert als heute. Ich weiß, dass die Einfahrt in die Ciaslat nicht gepasst hat – mit dem Rest der Fahrt bin ich eigentlich sehr zufrieden. Die Piste war im Rennen noch schneller als erwartet, das hat mich eben hin zur Ciaslat etwas aus dem Konzept gebracht. Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf ist sicher Franjo mein größter Konkurrent in der Abfahrt. Er hat eine unglaubliche Grundgeschwindigkeit, das hat er heute einmal mehr eindrucksvoll gezeigt. Wir zwei waren vielleicht in einer eigenen Liga, aber auch andere Spitzenfahrer wie Dominik Paris oder Florian Schieder können extrem schnell sein.“

Florian Schieder (ITA/Kastelruth | 3. Platz): „Ich hatte in Gröden eigentlich immer Probleme – umso schöner ist es, dass ich heuer endlich zeigen konnte, dass ich auch hier mit den Besten mithalten kann. Nach der letzten Saison habe ich viel am Material getüftelt und gemeinsam mit ‚Domme‘ einiges verbessert, hier muss ich mich auch bei ihm bedanken. Es ist ein gewaltiges Gefühl, vor Freunden und Familie mit so einem Ergebnis ins Ziel zu fahren. Für uns Abfahrer ist sicher Kitzbühel das Nonplusultra, aber für mich als Südtiroler kommt Gröden gleich danach. Im italienischen Team haben wir derzeit einen herausragenden Spirit und pushen uns gegenseitig zu Top-Leistungen. Davon profitieren alle, auch ich. Heute wird sicher noch ordentlich gefeiert.“

Dominik Paris (ITA/Ulten | 6. Platz): „Leider habe ich den Mittelabschnitt von den Kamelbuckeln bis zur Ciaslat verpatzt und viel Zeit liegengelassen. Der sechste Rang ist sicher ein gutes Ergebnis, aber mit meiner Leistung kann ich nicht zufrieden sein. Für die Abfahrt heute sind viele Bekannte hierhergekommen – die vielen Fans im Zielstadion machen das Rennen zu einem ganz speziellen Erlebnis für mich. Wenn dann auch noch das Resultat stimmt, ist das Ganze umso schöner.“